Regelwerk

Karosserie (Body)

Erlaubt sind nur Mini-Z Karosserien des Herstellers Kyosho oder anderen Herstellern aus Hartplastik im Maßstab 1:27/28 mit einem Achsabstand von 98mm. Der Karosserietyp ist frei wählbar. Sogenannte White Kits (unlackierte Karosserien) müssen mit Basislack und Klarlack versehen werden. Veränderungen an der Karosserie sind nur an den Innenseiten zur Anpassung der Fahrzeugbefestigung erlaubt. Die Aufnahme des Serienchassis darf zur vollständigen Ausnutzung des Leitkiels abgeschliffen werden. Weitere Veränderungen an der Karosse und am Heck (Innenseite) dürfen nur nach Genehmigung der Rennleitung vorgenommen werden. Alle Fahrzeuge müssen funktionierende Frontscheinwerfer und Rücklichter besitzen. Das Gewicht des fertigen Bodys inkl. aller Anbauteile, Licht und Chassisbefestigung muss mindestens 50 Gramm betragen. Sollte die fertige Karosse weniger als 50 Gramm wiegen, ist das Differenzgewicht an der Karosseriehalterung zu befestigen. Die Verwendung von Lexan-/Carbonteile (Scheiben, Spoiler usw.) ist verboten.
Defekte Antennen, Spiegel und Scheibenwischer müssen nicht ersetzt werden. Der Spoiler muss zum Rennstart vorhanden sein. Eine Flexible Montage mittels Moosgummi/Gummi ist erwünscht.

Chassis / Fahrwerk

Als Fahrwerk darf nur das Slotdevil Mini-Me im Originalzustand verwendet werden. Das Fahrwerk ist zu beziehen bei SRT, Ansprechpartner ist Rainer Keßler.
Die Karosserie muss alle Fahrwerksteile abdecken, ebenso dürfen Räder, Leitkiel oder sonstige Bauteile nicht über der Karosserie hervorstehen.
Die Spurbreite ergibt sich aus der Fahrzeugbreite.
Die Bodenfreiheit muss vor, während und nach dem Rennen min. 1,2 mm betragen. (gemessen wird am tiefsten Punkt des Chassis oder Karosserie).
Schleifer und Leitkiel sind freigestellt. Es ist nur ein Leitkiel zulässig.

Motor / Decoder

Fox1, F10, Fuchs1 oder auch Fox10. Die Motoren entsprechen der Spezifikation FK130SH – 13D mit ca. 25000U/12V/0,7A , in ungeöffnetem Zustand. Der Einbau muss so erfolgen, dass man den originalen Aufdruck (FK130) nach dem abnehmen der Karosserie lesen kann. Motorkühler sowie Kühlplatten zum einsetzen in den Motorausschnitt von Fahrwerken sind zugelassen, dürfen aber nicht mit dem Motor verklebt werden. Es ist ein Digitaldecoder für Carrera-Bahnen notwendig (egal welcher).

Getriebe / Achsen

Das Getriebe ist in Material freigestellt.
Die Anzahl der Zähne für das Motorritzel beträgt  12 Zähne.
Die Anzahl der Zähne für das Achszahnrad beträgt 40 Zähne.
Nur 3 mm Achsen / Vollstahl – eine Einzelradaufhängung ist nicht zulässig.
Lager sind freigestellt.

Felgen

Hinten: Max. 16 mm breit, Durchmesser frei
Vorne: Max. 11 mm breit, mind. 6mm breit

Reifen hinten

Material Moosgummi (Hersteller frei wählbar) - Breite max. 16 mm.
Der Durchmesser der Reifen sollte an den Radkästen angepasst sein
 - Aber min. 22,0 mm (empfohlen 24 mm)
Der Schliff ist frei wählbar. Das Anschleifen der Reifen und Rundschleifen der Reifenkanten ist gestattet.

Reifen vorne

Material frei wählbar – Breite max. 10mm - Auflagerfläche min. 5mm
Vorderräder müssen sich beim Schieben über die Messplatte mitdrehen.
Der Durchmesser der Reifen sollte an den Radkästen angepasst sein- Aber min. 21,0 mm
das Konisch schleifen der Vorderräder ist nicht erlaubt.
Bestreichen der Lauffläche mit Sekundenkleber oder Nagellack ist gestattet.

Magnet

Nein

Gewicht

Das Gesamtgewicht des rennfertigen Fahrzeugs beträgt min. 160 Gramm.
Die Position der Trimmgewichte ist freigestellt, dürfen aber nicht über das Chassis hinausragen. (Material Blei, Messing, Tungsten, Zink- Stahlklebegewichte )

Allgemeines

Bahnspannung 13,5 V
Die Fahrzeuge verbleiben nach der technischen Abnahme bis zum kompletten Rennende im Parc Ferme.
Fahrzeugreparaturen werden vom Rennleiter genehmigt. Abziehen der Reifen ist nur in den Pausen genehmigt. Nachpampen ist verboten.
Es muss die vorhandene Einheitspampe benutz werden.

Grundsätzlich gilt: Was nicht ausdrücklich erlaubt wurde, ist verboten! Im Zweifelsfall entscheidet die Rennleitung.